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   7.07.09 03:36
    mhhh ... ... ... stimmt

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Ein paar Infos mehr

So, hier nun etwas mehr zu mir.

Ich bin alleinerziehend und studieren. Das heißt es ist immer knapp mit dem Geld. Zudem kommen diverse Probleme, da ich a) immer pendeln muß und b) ich erzieherisch nicht mehr so eingreifen kann, wie ich es gerne möchte. Mein Kind ist jeden Tag ein paar Stunden bei den Großeltern, deren Einfluss mir langsam zu groß wird.

Ich erwähnte ja schon, daß ich einen Partner habe, der mich nach eigener Aussage liebt. Und das sogar noch nach 2 Jahren. (Ui ist das viel?)

Gut, zugegeben, seine Beziehungen vorher liefen auch nicht wirklich gut. Ich kenne auch ziemlich jede seiner Exfreundinnen. Außerdem hat er selbst schon zwei Kinder und aufgrund der hohen Unterhaltskosten ist er darüber nicht eben glücklich.

Nun bringe ich mich mal ganz unauffällig mit ins Spiel. Wir sind zusammen und man kann sagen, daß wir ein glückliches Paar sind, jedenfalls im Verhältnis zu seinen vorherigen Partnerinnen gesehen.

Wir haben uns in den ganzen Jahren, die wir uns kennen, noch nie gestritten. Wenn es Probleme gab, kam es generell sofort auf den Tisch. Eigentlich eine wünschenswerte Eigenschaft.

Nun gibt es aber zwei Dinge, die sich noch nicht eingeregelt haben.

Zum einen die finanzielle und zum anderen eine beziehungstechnische.

Was die finanzielle Seite angeht: Das BAfög ist absolut ausreichend. Ich kann damit leben, Miete bezahlen, Essen bezahlen, Telefonrechnung und auch den Strom. Handyvertrag habe ich gar nicht. Sparen wo es geht. Und auch sonst fahre ich nicht in Urlaub oder kaufe mir neue Dinge für den Haushalt. Gerade das Nötigste ist da. Klamotten sind auch nicht unbedingt modisch aber sie kleiden und sehen nicht gerade wie ein Müllsack aus.

Mein Partner arbeitet und verdient etwas mehr als ich. Gut, davon ab gehen der Unterhalt und auch noch Kosten für sein Auto, Rücklagen falls Reparaturen anfallen und Einzahlung in seine Lebensversicherung. Außerdem muß er auch pendeln und das frißt ebenfalls einen nicht unwesentlichen Betrag. Einmal pro Woche tanken summiert sich eben auch auf.

Da wir beide gegen Kommerzialisierung von Festtagen sind, haben wir ganz am Anfang ausgemacht, daß wir uns nichts schenken. Inzwischen vermisse ich allerdings Aufmerksamkeiten. Außerdem schenke ich gerne etwas kleines im Rahmen der Möglichkeiten. Mal eine CD oder ein Buch. Das mache ich nicht, um Gleiches zurück zu bekommen. Aber ab und zu eine kleine Aufmerksamkeit wünsche ich mir schon. Und alle 3 - 4 Monate eine Packung Lidl-Pralinen (die mir inzwischen nicht mal mehr schmecken) sind da auch nicht wirklich geeignet. Ich weiß, es hört sich so an, als wäre ich nur auf die finanzielle Seite bedacht aber das ist nicht so.

Männer denken anders. Sie brauchen keine Aufmerksamkeit oder zumindest nicht in der Form von Geschenken. Sie freuen sich über körperliche Anwesenheit und Streicheleinheiten. Klar, wenn man was sinnvolles (!) schenkt ist das auch willkommen aber mit Geschenken wie einem Ring oder einem Schmuckstück können sie recht wenig anfangen. Ich glaube da spalten sich einfach die Interessen. Wobei ich nun nicht sage, daß alle Frauen sich über solche kleine Aufmerksamkeiten freuen. Zumindest ich würde mich freuen, wenn ich ab und an eine Art Wertschätzung bekäme. Für mich ist es einfach eine Form von Würdigung der Beziehung.

Es gibt einen Spruch "Eine Frau die nichts kostet ist nichts." Vielleicht ist ein Funken Wahrheit daran. Ich erwarte ja nun nicht am laufenden Band teure Dinge (Diamonds are a Girls best Friend?) aber Überraschungen versüßen, wie ich finde, doch einen stressreichen Tag. Gut, ich wußte von Anfang an woran ich war. Vielleicht hat es mir damals nicht so viel ausgemacht. Vielleicht dachte ich, das pendelt sich doch ein, wenn er merkt, daß ich eine Konstante bin. Das ist aber nicht geschehen. Ich habe das Gefühl, er war früher eher aufmerksamer. Aber nach einem Gespräch meinte er, daß er mich noch immer liebe und dieses Kribbeln im Bauch spürt (ist hoffentlich kein Muß, ich hatte nämlich noch nie Kribbeln im Bauch ...).

Was die beziehungstechnische Seite angeht, so habe ich festgestellt, daß sich meine innere Einstellung dramatisch geändert hat. War es vorher kein Problem, ihn mal 5 Tage nicht zu sehen (obwohl wir in erreichbarer Nähe wohnen), so fühle ich mich einsam, wenn er zwei Tage nicht da ist. Je nach Tagesform sogar schon nach weniger als einem Tag. Bisher habe ich von solchen "Klammereien" nichts gehalten. Ich versuche auch weiterhin das im Zaum zu halten. Ich denke es würde die Beziehung zerstören da er sehr freiheitsliebend ist. Er liebt seine Musik(anlage) und seinen Projektor. Außerdem hat er ein Haustier, um das man sich ja nun auch kümmern muß. Ich will nicht anfangen zu klammern, die Phasen hatte er schon mehrmals bei anderen Ex-Partnerinnen erleben müssen.

Ein weiterer Punkt ist, daß ich mir vorstellen könnte, ein Kind mit ihm großzuziehen. Würde ich ihm das sagen, würde sein Vertrauen sofort gegen Null tendieren. Er sagte mir schon öfter, daß wir zwei ja schon genug Kinder haben. Daß ich gerne ein Kind mit ihm großziehen möchte ist auch noch nicht so alt, also ein ziemlich neuer Gedanke. Grund dafür ist, daß ich nie ein Kind in der Welt aufziehen möchte. Derzeit bin ich ja alleinerziehend aber ich finde es besser, wenn ein Kind von beiden Elternteilen gleichermaßen aufgezogen wird. Außerdem gefällt mir seine Vorstellung von Kindererziehung. Ich halte ihn einfach für einen guten Vater, der nur leider von der falschen Frau zwei Kinder hat. (Noch so ein Thema: er behauptet, es sei Absicht von ihr gewesen. Sie hat die Pille nicht genommen und ein anderes Mal dafür gesorgt, daß die Verhütungsmethode nicht funktioniert. Aber da mache sich keiner ein Urteil, der die Mutter nicht kennt.) Noch ist es nicht akut und keinesfalls ein Trennungsgrund aber es sind Dinge, die die Vertrauensbasis zerstören würden, sie würden ihn zu sehr an die Frau erinnern, die schon zwei Kinder mit ihm hat. Daher ist das eins der wenigen Geheimnisse, die ich nicht mit ihm besprechen kann.

Zuguterletzt mein Traum. Ich habe mir immer gewünscht, zu heiraten, eine Familie zu haben (ob mit oder ohne Kind) und ein eigenes Haus zu haben. Familie habe ich nach Aussage meines Partners ja schon genug mit ihm, seinen beiden und meinem Kind. Ein Haus würde er nur allein mit eigenen Mitteln bauen, damit (falls es zur Trennung kommt) ich später keinen Anspruch darauf habe. Damit kann ich auch noch leben. Tiefer sitzt dieser Spruch

 

Ich heirate nicht, weil mir die Scheidung zu teuer ist

 

Ich fühle mich tief getroffen. Wo bleibt da das Vertrauen? Wie kann man im gleichen Atemzug von Scheidung sprechen? Ich weiß, daß Angst dabei ist, daß er geleimt wird. Es ist einfach ein Erfahrungswert aus seinen vorherigen Beziehung. Ich kann es zum Teil verstehen aber es trifft trotzdem die falsche Stelle von mir.

 

Ich werde später fortsetzen, ich sollte mich noch für Klausuren vorbereiten.

19.6.09 02:07
 
Letzte Einträge: Kurzer Nachtrag, Alles viel zu eng


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